Knoblauchsrauke und Kriechendes Fingerkraut

Knoblauchsrauke unter Sträuchern und Bäumen

Knoblauchsrauke unter Sträuchern und Bäumen

Heute habe ich auf einer großen abgelegenen Wiese neben Löwenzahn, Klee und Schafgarbe auch Knoblauchsrauke, Kriechendes Fingerkraut und Frauenmantel gefunden.
Insbesondere die Knoblauchsrauke hat einen ganz eigenen würzigen Geschmack, der bestimmt vielen Leuten zusagt, die auch Kresse und Knoblauch mögen.
Auch freue ich mich schon auf die ersten süßlich-bitteren Löwenzahnblüten. Die Löwenzahnblätter sind Anfang April noch mild und lecker.

Knoblauchsrauke
Knoblauchsrauke

Knoblauchsrauke

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Knoblauchsrauke gehört zu den Kreuzblütengewächsen. Sie riecht nach Knoblauch und mischt sich im Geschmack mit einem Hauch von Kresse und Senf. Man findet sie vor allem im Frühjahr fast überall unter Sträuchern am Rand von Wiesen und Wegen. Sie wächst im Frühjahr auf ca. 1m Höhe und hmianrägt an ihren Enden viele kleine Blüten mit 4 Blütenblättern. Mir ist keine Verwechselungsgefahr bekannt, vor allem durch den Geruch nach Knoblauch.

Sie eignet sich gut zu Kräuterquark, Salaten und als Pesto.

Kriechendes Fingerkraut
Kriechendes Fingerkraut

Kriechendes Fingerkraut

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Kriechende Fingerkraut gehört zu den Rosengewächsen und wird nur ca. 20 cm hoch. Es versteckt sich zwischen Gras und Klee auf Wiesen mit seinen gelben Blüten. Der Geschmack ist mild mit einer leichten bitteren Note, aber viel weniger als Löwenzahn und erinnert mich ein wenig an Schafgarbe. Laut Heilkunde soll es schmerzstillend und durchfallhemmend wirken, sowie bei schmerzhafter Menstruation als Tee Anwendung finden.

Ich würde es in geringen Mengen Salaten hinzufügen oder Butterbrot dekorieren, vielleicht auch in Kräuterbutter zu Kartoffeln.

Probieren

Ein Kraut was einem nicht schmeckt, schmeckt dafür jemand anderem. Das ist von Mensch zu Mensch verschieden und hängt davon hab, was der Körper gerade braucht. Ich liebe beispielsweise Thymian, sowohl frisch im Salat, als auch getrocknet als Tee und ganz besonders das ätherische Thymian+ von Young Living zum Auftragen auf die Haut oder 1 Tropfen in den Salat, wenn gerade kein Thymian da ist. Am besten täglich alles Dreies. Meinem Gatten ist es total zu wider.
Deshalb, einfach auf euren Geschmack vertrauen und probieren.

Literatur

Besonders erwähnt sei hier noch das Buch oder auch die App “Essbare Wildpflanzen” von Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann und Roland Spiegelberger. www.essbare-wildpflanzen.de
Es ist unter die Kräuterbüchern mein Lieblingsbuch, da es sehr ausführliche Zeichnungen enthält sowie Angaben zur Verwendung enthält. In der neuen App für iPhone oder Android  sind auch zusätzliche Fotos enthalten. Die Pflanzen werden über die Blattform bestimmt. Viele andere Bücher arbeiten mit den Blüten, die aber nicht das ganze Jahr über verfügbar sind.

Schreibt mir bitte, wofür habt ihr diese Kräuter verwendet?


Share
Facebooktwittergoogle_pluslinkedinmail

Follow
Facebooktwitterlinkedinmail

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *